Schreibmaschinenpapier / Durchschlagpapier

Schreibmaschinenpapier / Durchschlagpapier

Ungelesener Beitragvon Administrator » Do 9. Mai 2013, 21:30

Es gab eine Zeit, in der die Schreibmaschie die einzige Büromaschine für Schriftverkehr war.

Nur für sie brauchte man spezielles weißes Papier für die Korrespondenz.
Aus diesem Grund kann man den alten Begriff "Schreibmaschinenpapier" mit dem heutigen "Kopierpapier" gleich setzen.

So wie eine moderne Schreibmaschine aber schon ein kleiner Computer ist, so haben sich auch die Ansprüche an das Papier geändert.
Achten Sie deshalb auch auf den Weißegrad und die Stabilität, wenn Sie heute noch mit einer Schreibmaschine arbeiten.

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Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Schreibmaschinen, hatte man auch die Notwendigkeit, gleichzeitig Kopien von Schriftstücken/Rechnungen herzustellen.
Hierzu bediente man sich entweder druckempfindlichem Papier oder man benutzte ein "Kohlepapier" das (zwischen Original und Kopie gelegt) beim Aufschlag der Lettern die Farbe auf das darunter liegende (dünnere) Papier weiter gab.

Die Kopien mussten nur lesbar sein. Man benötigte also weder hohe Weißegrade, noch hohe Steifigkeit. Dünne Papiere im Bereich von ca. max. 60g genügten diesen Ansprüchen.

Aus Umweltschutzgründen, und damit man Platz und Gewicht spart, setzen sich 60g Papiere langsam wieder durch. Jetzt müssen sie aber höhere Kriterien erfüllen, da sie sowohl als Kopie als auch als "Original" verwendet werden.

Die "Renaissance der 60g Papiere" findet also gerade auch für moderne Drucker statt ... nur werden sie nicht mehr nur als reine "Durchschläge" benutzt.
Sie gehören jetzt zu den "normalen Druckerpapieren"
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